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Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Beschlüsse, Stellungnahmen etc. des Elternrates.

 

 

Diese Stellungnahme wurde auf der Elternratssitzung am 4. März 2010 einstimmig beschlossen:

(pdf-Download siehe ganz unten)

 

Stellungnahme zum Reformprozess

 

Wir, der Elternrat der Klosterschule, bekennen uns zu den Kernelementen der Hamburger Schulreform zur Einführung von Primarschulen.

 

Das Gymnasium Klosterschule am Berliner Tor erfreut sich - auch wieder in der gerade gelaufenen Anmelderunde - einer sehr großen Beliebtheit. Dies hängt sicherlich auch damit zusammen, dass es sich zu einem modernen Gymnasium mit überregionaler und sozial durchmischter Schülerschaft gewandelt hat.

 

Auch wenn unserer Schule durch die Einführung der sechsjährigen Primarschule zwei Jahrgänge verloren gehen, befürworten wir diese Reform,

 

um die Chancenungleichheit der Hamburger Schüler zu verringern,

um bei stark abnehmender Bevölkerung noch ausreichend viele,
  qualifizierte Schüler auf eine immer anspruchsvollere Arbeitswelt
  vorzubereiten

 

Die von der Bürgerschaft beschlossene, deutliche Absenkung der Maximalstärke der Klassen und die laufende Weiterbildung vieler Hamburger Lehrer lassen erkennen, dass das flankierende Konzept des individualisierten Unterrichtes eine Förderung schwächerer und eine Herausforderung stärkerer Schüler in der gleichen Lerngruppe ermöglichen kann.

 

Wir wollen nicht hinnehmen, dass ein altes Schulsystem aus dem 19.ten Jahrhundert mit einer Separation am Ende der vierten Klassen die soziale Ungerechtigkeit in unserer Stadt weiterhin zementiert. Wir meinen, dass die Initiative „Wir wollen lernen“ bei den bisherigen Verhandlungen mit den Koalitionsparteien des Senats stark überrepräsentiert war und die anderen betroffenen Gruppen der Schüler, Lehrer, Schulleitungen und viele anders motivierte Eltern dabei gar nicht mehr zum Zuge kamen. Deshalb befürworten wir den demokratischen Prozess eines Volksentscheides und fordern die Parteien und Medien zu einer möglichst tiefgründigen Information der 1,3 Millionen Hamburger Wahlberechtigten auf.

 

Wir begrüßen die Diskussion zu den Reformplänen – auch in ihrer kontroversen Form, sind aber angesichts der Verantwortung für die heranwachsenden Schüler davon überzeugt, dass hier nicht aufgrund starker Partikularinteressen voreilig von der bereits im Schulgesetz verankerten Reform abgewichen werden darf.

 

Diese Reform ist überfällig und ohne ernst zu nehmende Alternative!

 

 

 

 

 

Artikel von Uschi Frerich im „Lachenden Drachen“ (Hrsg. Einwohnerverein St. Georg):

 

Neue Sporthalle für St. Georg?

Teilerfolg von Elternschaft und Stadtteil

Unser Stadtteil ist nicht ausreichend mit Sporthallen ausgestattet. Diese Aussage ist nicht neu. Weil die Situation für die Kinder an der Klosterschule besonders eng ist – nur eine kleine eigene Halle für zurzeit 1.000 SchülerInnen – haben die Klosterschule und deren Elternschaft sich dafür eingesetzt, dass auf dem Schulgelände eine Dreifeld-Sporthalle gebaut wird.

Es ist uns wichtig, dass sich die gesamte Situation im Stadtteil verbessert und Groß und Klein in der Innenstadt gute Möglichkeiten für sportliche Betätigung geboten werden. Damit die Sporthallenversorgung in St. Georg abgebildet wird, sind von uns die Bedarfe vieler Einrichtungen (Schulen, Kindertagesstätten, Jugendzentrum Schorsch, Sportvereine, Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Betriebssport) direkt abgefragt worden und das Ergebnis hat sehr deutlich eine mangelhafte Ausstattung mit Sporthallenzeiten ergeben. Viele Einrichtungen würden gern ihr Sportangebot ausweiten, etliche haben Hallenzeiten von anderen zeitweise „geliehen“ und die Schulen müssen zu Beginn des Schuljahres darum rangeln, dass sie ihre vorgeschriebenen Sportstunden in verschiedenen Sporthallen zugesprochen bekommen.

Die Versorgungssituation verschärft sich laufend. Die Sporthalle in der Rostocker Straße ist schon weggefallen. Ob die Halle in der Ifflandstraße erhalten bleibt, ist sehr unsicher. Falls das Gelände verkauft wird, ist auch diese Halle futsch. Und die Sporthalle in der Burgstraße wird nach neuesten Informationen in eine Kantine umgewandelt.

Die Neugestaltung des Grünzuges Berliner Tor enthält zwar in der Planung eine Einfeld-Sporthalle; diese ist aber in die Finanzierung nicht mit eingegangen. Für einen Sportunterricht, der heutigen Erkenntnissen entspricht und auch die Durchführung von Wettkämpfen ermöglicht, ist es aber sinnvoll, eine Dreifeld-Sporthalle zu nutzen.

Der Stadtteilbeirat hat mehrfach diese Mangelsituation bestätigt und sich für eine Machbarkeitsstudie ausgesprochen. Nach diversen Gesprächen, vielen Briefen und dem Ablauf etlicher Monate ist die Durchführung so einer Machbarkeitsstudie im Januar 2010 im bezirklichen WS-Ausschuss beschlossen worden. Damit haben wir die erste große Hürde für eine neue Sporthalle genommen und freuen uns sehr!

Die Frage der Finanzierbarkeit ist noch nicht geklärt. Hier sind Modelle angedacht, bei denen sich die verschiedensten Behörden mit ihren jeweiligen Zuständigkeiten zusammenschließen. Wir werden weiter berichten.

(Uschi Frerich, Elternschaft der Klosterschule

und Mitglied im Stadtteilbeirat)

 

 

www.ev-stgeorg.de/Drachen.html

 

 

Ergebnisse der Elternbefragung vom Februar 2009


Im Januar / Februar 2009 hat die Elternrats-Arbeitsgruppe „regionale Schulentwicklung -
Zukunft der Klosterschule“ einen Fragebogen zur Entwicklung unserer Schule zusammengestellt
um die Eltern besser in der Regionalen Schulentwicklungskonferenz vertreten zu können.
Von 996 verteilten Bögen hatten wir einen Rücklauf von 221.
Die Auswertung möchten wir allen Interessierten zugänglich machen, sie folgt auf den Seiten
2 und 3 der Datei (siehe Download ganz unten auf dieser Seite).

Einige Ergebnisse sind so knapp ausgefallen, dass sie für die Mitarbeit in der Elternkammer
und unserer regionalen Schulkonferenz keine klaren Hinweise brachten (Fragen 1, 2 und 7),
während die Antworten zu Frage 3 und 6 ganz deutlich das bisherige Profil der Klosterschule
stärken und dazu ermuntern, die Integrationsleistungen unserer Schule weiter voranzubringen.
Die deutliche Präferenz einer geringeren als der derzeitigen Schülerzahl (Frage 4) versöhnt
ein wenig mit der durch die Schulreform erzwungenen schrittweisen Verkleinerung auf 2/3 der
Klosterschüler und Lehrer. Für die danach verbleibenden Klassenstufen 7-12 werden, wie sich
in Frage 5 andeutet, dennoch eine verbesserte Ausstattung und auch mehr Grün- und Spielflächen
gewünscht. Zunächst werden aber wohl die Primar- und die Stadtteilschulen die in
Hamburg verfügbaren Gelder binden.
Die Frage 8 schließlich zeigt ganz deutlich die Ablehnung des 12-jährigen „Turbo“-Abiturs, mit
dem derzeit die ersten Erfahrungen gemacht werden, und regt dazu an, ein flexibles System
zwischen 12 und 13 Jahren Schulzeit zu entwickeln.


Vielen Dank an alle, die sich Zeit für den Fragebogen genommen hatten.


Der Elternrat
Arbeitsgruppe regionale Schulentwicklung - Zukunft der Klosterschule

 

 

Stellungnahme des Elternrats der Klosterschule zur Demo am 18.04.2009

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Liebe Eltern,

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wir, der Elternrat der Klosterschule, haben bewusst nicht an der Demonstration am 18. April 2009 teilgenommen.

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Die Veranstalter dieser Demo lehnen die gesamte Schulreform ab. Wir denken, dass die Initiatoren die alten Strukturen erhalten wollen. Damit würde die bestehende Chancenungleichheit im derzeitigen Bildungssystem verfestigt werden.

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Wir, der Elternrat der Klosterschule, setzen uns differenziert mit dieser Schulreform auseinander und halten eine pauschale Ablehnung für verfehlt. Wir wünschen uns eine Verbesserung des Hamburger Schulsystems um so ein besseres Lernen für alle zu erreichen.

Die Chancen, die diese Reform bietet, wollen wir konstruktiv mitgestalten.

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Elternrat der Klosterschule

19.04.2009

 

 

 

In der ER-Sitzung vom 2.3.2009 einstimmig beschlossene Stellungnahme:

Stellungnahme des Elternrates der Klosterschule zur Positionierung der Elternkammer zur Schulreform

Wir unterstützen die konstruktive Arbeit der demokratisch gewählten Elternkammer. Es ist unseres Erachtens selbstverständlich, dass eine Positionierung dieses Gremiums zur Primarschule nicht die Stellung aller Eltern wiedergeben kann. Dies darf die Elternkammer aber nicht davon abhalten, eine Stellung zu beziehen, im Gegenteil, eine Positionierung ist für die politische Arbeit unerlässlich und in allen vergleichbaren Institutionen selbstverständlich. Nur so kann die Elternkammer konstruktiv an der Umsetzung und Gestaltung der Reform mitarbeiten. Wir distanzieren uns damit von den Vorwürfen gegen den Vorstand der Elternkammer, die in den letzten Wochen in den Hamburger Medien geäußert wurden.



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(Änderungsdatum: 13.12.10)